Der CEBIT-Relaunch ist gescheitert – Hannover-Messe ist Geschichte

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Da nützte das verzweifelte Aufbäumen gegen den Niedergang auch nichts mehr: Die Event- und Marketingmanager von der CEBIT-Messegesellschaft hatten noch im Sommer versucht, mit neuem Messekonzept das Steuer herumzureißen und die weltberühmte IT-Exhibition vor dem Untergang zu retten. Aber die Zuschauerzahlen erzählten eine anderen Geschichte. Nämlich die von sinkendem Interesse, viel zu hohen Übernachtungspreisen und völlig überzogenen Standgebühren für die Aussteller. Letztendlich zogen einige von ihnen bereits in diesem Jahr die Konsequenzen und sagten ihre Teilnahme an der CEBIT 2018 ab. Jetzt ist bei den Verantwortlichen der niedersächsischen Messegesellschaft der Jammer groß – aber offensichtlich kam das große Umdenken zu spät.

Die Tendenz einer sinkenden Attraktivität der CEBIT war schon seit Längerem erkennbar. Die Zahlen der Besucher gingen seit einigen Jahren deutlich zurück. In der Blütezeit der Technikmesse nach dem Jahrtausendwechsel lagen sie noch bei sagenhaften 800.000 Gästen, danach ging es langsam aber stetig abwärts. Am Ende waren die Veranstalter trotz neuem Konzept froh, dass noch 80.000 Menschen ihre Eintrittskarte lösten. Für teures Geld, bei exorbitanten Begleitkosten wie Kost und Logis, Parkplatzgebühren und Anreisekosten. Dazu sind die Konkurrenzmessen in Barcelona oder Las Vegas im Moment für das Fachpublikum wesentlich interessanter. Damit wurde das Ende der CEBIT besiegelt. Die einst globale Technik-Leitmesse gehört ab sofort der Vergangenheit an. Daraufhin nahm der Messechef Oliver Frese seinen Hut und geht zum Jahresende. Seine Karriere hat eine Delle erhalten.

Erfahrene Reputationsmanager wie die der Berliner RH Reputation GmbH fragen sich jetzt natürlich, wie es so weit kommen konnte und man eine so wichtige Messeveranstaltung so sang- und klanglos untergehen lassen konnte. Offensichtlich sind viele strategische Reputationsmaßnahmen gar nicht oder nur mangelhaft umgesetzt worden, als der Zuschauerschwund bemerkt wurde. Da hätte man mit direkten Aktionen auf Messebesucher und Aussteller aktiv einwirken müssen und lange im Vorfeld des Einbruchs das Interesse der Zielgruppen zurückgewinnen können. Das Reputationsmanagement bietet gerade im Zeitalter der Digitalisierung ausreichend Möglichkeiten, um auf direktem Weg zielgruppenspezifisch zu agieren. Rückgewinnung und Wiederbelebung  von Personen- und Unternehmenskontakten ist nur eine der vielen Möglichkeiten. Dies wurde verpasst, nun dürfte der ein oder andere Arbeitsplatz gefährdet sein oder wegfallen.

Fazit: Unternehmen, die mit Imageproblemen zu kämpfen, dem Desinteresse von Kunden oder der Neukundengewinnung Probleme haben, sollten nicht warten, bis nichts mehr geht, sondern rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. RH Reputation GmbH erstellt kostenlose Analysen, wenn es um Probleme bei der Außendarstellung geht, wenn die Online-Präsenz nicht ausreichend ist, oder Umsatzzahlen zurückgehen. Fragen Sie uns!

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