Reputationsmanagement für Personen

 In Online Reputationsmanagement, RH Reputation GmbH

Immer wieder zeigt es sich, dass Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, durch irgendwelche Ereignisse in die Schlagzeilen geraten. Die guten Nachrichten dazu lesen sich leicht und werden gerne gesehen, die schlechten allerdings können den Ruf einer Person stark beschädigen. Und gerade die Menschen, die sich im Rampenlicht bewegen, wie Sportler oder Politiker, werden besonders scharf beobachtet und Paparazzi warten tagtäglich nur darauf, ein Foto zu schießen, welches die Person bei einem „Fehltritt“, einer unüberlegten Handlung oder in einer sehr privaten Situation zeigt. Oder es wird eine Aussage getätigt, die zu sehr polemisiert, zu politisch ist oder kritische Bewertungen nach sich zieht. Dann gerät der „mediale Blätterwald“ sehr schnell in Bewegung und ehe man sich versieht, ist das Image ramponiert und die gute Reputation hat Risse bekommen. Negative Zeitungsberichte, plakative Fernsehbilder oder Einträge in den sozialen Netzwerken sorgen für einen „Shitstorm“, der zu echten Imageverlusten führen kann. Dann wird es Zeit, den Schaden zu reparieren oder zumindest einzugrenzen. Die geschulten Reputationsmanager von RH Reputation wissen genau, was in einer solchen Situation zu tun ist.

Bestes Beispiel dafür, wie ein Reputationsmanager arbeitet, ist am Auftreten des Parteivorsitzenden der SPD, Martin Schulz zu erkennen, dessen politische Karriere nach der Bundestagswahl im September in die „berühmte Sackgasse“ zu führen schien, bis sein Berater eingriff und eine neue Strategie entwickelte. Bis zum großen Parteitag der SPD in Berlin im November 2017 konnte man feststellen, dass M. Schulz in seiner Partei so gut wie keine Lobby mehr hatte, die Mitglieder wandten sich von ihm ab. Zu vollmundig hatte dieser den politischen Zickzack-Kurs seiner Partei immer wieder zu rechtfertigen versucht, was ihm selbst am Ende einen hohen Image- und Glaubwürdigkeitsverlust einbrachte.

Die Aufgabe seines Reputationsmanagers bestand darin, den medialen Schaden von ihm abzuwenden, und ihn in einem neuen „Bild“ erscheinen zu lassen. Am besten funktionierte das durch eine neue Kommunikationsstrategie. Seine Wortwahl, Didaktik, Semantik und Mimik wurde auf die „Rolle“ des reumütigen „Büßers“ reduziert, bei dem es in erster Linie darum ging, neue Fürsprecher und Unterstützer zu gewinnen, dafür musste sich Martin Schulz für Vorangegangenes entschuldigen und an den Gemeinschaftssinn appellieren. Also ganz abweichen von seiner Dominanz und Einzelkämpfer-Strategie, die jeder von ihm kannte. Fehler anerkennen und Verantwortung dafür übernehmen.  Nur so gelang es ihm, eine gewisse Arroganz durch menschliche Züge zu ersetzen und die Genossen wieder auf seine Seite zu ziehen. Dieses „neue Verhalten“ wurde auch von der Presse gewürdigt. Dabei rieten ihm seine Berater, sich zusätzlich Verbündete innerhalb der Partei zu suchen, um entsprechende Unterstützer in den eigenen Reihen zu haben. Das gelang teilweise mit Olaf Scholz, Andrea Nahles oder Sigmar Gabriel, obwohl diese ihre eigenen politischen Ziele verfolgten. Für M. Schulz hieß es ab sofort, den Schaden zu begrenzen und das Beste aus dem „Elend“ seiner Situation zu machen. Hätte er allerdings direkt nach der Wahl auf den Rat eines Reputationsmanagers gehört, so hätte er den Posten des Oppositionsvorsitzenden selbst beansprucht, anstatt ihn Frau Nahles zu überlassen. Dann wäre nicht so eklatant klargeworden, dass Schulz von parteipolitischer Strategie keine bzw. nur wenig Ahnung hat.

Ein Reputationsmanager kann außerdem dafür sorgen, dass durch entsprechende Tweets, Posts, Einträge, Beiträge und Berichte im „Netz“ der ehemals gute Ruf wiederhergestellt wird, weil dieser personenbezogenen Content gezielt in den wichtigen und relevanten Plattformen streuen kann. Mit Inhalten, die der jeweiligen Situation angemessen sind und die Wogen der Erregung glätten, anstatt neues „Feuer“ zu entfachen. Strategisches Reputationsmanagement eben, was dem Einzelnen oft nicht geläufig ist, aber insgesamt genügend Möglichkeiten bietet, um Reputationsschäden angemessen zu reparieren.

 

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