Warum gerade Start-Up’s mit Reputationsmanagement früh anfangen sollten

 In Online Reputationsmanagement

Die Gewässer des Internets, in denen jeder auf einfachste Art und Weise seine Meinung der ganzen Welt mitteilen kann und Online-Bewertungen mehr als persönliche Erfahrungen zählen, können unbarmherzig und manchmal sogar vernichtende Ausmaße annehmen. Gerade für Start-Up’s, die noch in den unternehmerischen Kinderschuhen stecken, ist es daher nicht nur von essentieller, sondern auch von existenzieller Bedeutung, von Anfang an aktiv in Reputationsmanagement zu investieren.

Die Macht der Bewertungen

Bewertungsportale, Foren, Social-Media-Kanäle und weitere Seiten wie zum Beispiel gutefrage.net haben enorme Auswirkungen auf die öffentliche Meinung über ein Unternehmen. Während größere, auf dem Markt bereits erfolgreich etablierte Unternehmen durch finanzielle Rücklagen oder anderen liquiden Mitteln so manch eine unerwünschte Information aus dem Internet entfernen lassen können, entscheiden bei Star-Up’s Bewertungen, Kommentare oder Erfahrungsberichte über deren Aufstieg oder Untergang – und das gerade einmal mit 140 Wörtern. Beispiele hierfür gibt es genug. Indem zum Beispiel Touristen via Instagram über bestimmte kleine Geschäfte mit einzigartigen Ideen und ausgefallenem Essen aufmerksam wurden und in Scharen auch an der Individualität und Extravaganz teilhaben wollten, wurde das jeweilige Geschäft oder Restaurant zum Touristenmagneten und weltweit bekannt.

Studien besagen, dass eine negative Bewertung der Relevanz von 10 positiven entspricht. Heißt: Finden sich über ein Unternehmen 10 positive Bewertungen oder Erfahrungsberichte und 2 negative, wirkt das auf potentielle Kunden bereits abschreckend und über die Hälfte entscheideHcncnyxc n y<Hälfte entscheiden sich dann gegen einen Kauf. Shit-Storms haben schon so manch ein langjährig operierendes und erfolgreiches Unternehmen zerschmettert. Wie also sollen sich die, um mal bei der Nautik zu bleiben, noch auf der Jungfarnfahrt befindenden Unternehmen vor solchen unwetterartigen negativen Berichterstattungen schützen? Reputationsmanagement heißt das Zauberwort.

Google als Meinungsbilder

Selbstverständlich muss den Kunden auch was geboten werden, um erfolgreich zu sein. Doch die Implementierung von Reputationsmanagement als festen Bestandteil des Unternehmens vom ersten Tag an sind ausschlaggebend für das Überleben und den nachhaltigen Aufbau eines, wie man so schön sagt, „Namens“ und guten Rufs. Die erste Google-Suchergebnisse entscheiden darüber, was die Menschen von einem Unternehmen halten. Da beim Ranking die Zeit ein wichtiger Faktor ist, sollte man dementsprechend so viel Seiten wie möglich in Besitz nehmen und diese mit positiven oder neutralen Informationen füllen, um gegen mögliche zukünftige negative Berichte gewappnet zu sein. Allerdings sind beim besten Unternehmen negative Bewertungen unvermeidbar. Schließlich kann man es nicht jedem recht machen und nicht perfekt sein. Das wird auch nicht verlangt. Die Reaktion auf diese negativen Meldungen ist wichtig. Fühlt sich der Kunde gut aufgehoben und wird ihm bei seinem Problem geholfen, ist er auch gerne dazu bereit, seine Meinung zu revidieren und oft auch eine positive Bewertung hinzuzufügen.

Beziehung aufbauen

Kunden wünschen sich eine Beziehung zum Unternehmen. Dies liegt dem in der heutigen Zeit immer weiter in den Vordergrund rückenden sozialen Gefühl zugrunde. Daher ist es empfehlenswert, diese über die Social-Media-Kanäle, die eigene Homepage, Blogs usw. aufzubauen und vor allem zu pflegen. Dabei ist nicht nur die Bekanntmachung neuer Angebote oder Veranstaltungen gemeint. Vielmehr geht es um den ständigen Kontakt, die Ermittlung der Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe, Neuigkeiten und Antworten auf gestellte Fragen. So baut sich in der Kundschaft Vertrauen, Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsgefühl sowie eine Bindung auf, die von unschätzbarem Wert ist. Dadurch wird eine langfristig und nachhaltig gute Reputation aufgebaut, die garantiert jedes Start-Up’s einen erfolgreichen Weg bescheren wird und zudem vor böswilligen und falschen Negativmeldungen, die heutzutage immer größere Dimensionen annehmen, bewahrt.

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